02.05.2016

Kumpelkiste landet in Hannover

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Auch zum vergangenen Auswärtsspiel der Knappen gegen Hannover 96 (30.4.) haben über 150 Kumpelkisten ihren Weg nach Hannover gefunden. Die Spenden der königsblauen Stiftung Schalke hilft! kamen dort der Heilsarmee und dem Diakonischen Werk zu Gute.

Die Heilsarmee in Hannover versorgt mit ihrer Arbeit Menschen in sozialen Schwierigkeiten. Jeden Donnerstag können diese in den Räumen der Heilsarmee kostenlos zu Mittag essen und sich in der Kleiderkammer neu einkleiden. Die Unterstützung durch die Kumpelkiste kommt für die soziale Einrichtung gerade richtig. „Wir freuen uns sehr über diese tolle Initiative und bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern. Mit der Kumpelkiste helfen sie uns, Menschen in schwierigen Lebenssituationen unbürokratisch etwas Gutes zu tun“, erzählt Steffen Aselmann von der Heilsarmee.

Unbürokratisch Gutes tun, steht auch beim Diakonischen Werk in Hannover stets auf dem Plan. Im Haus der Diakonie hat die soziale Einrichtung eine eigene Bekleidungsausgabe eingerichtet. Dort werden Menschen aus Hannover versorgt, die sich in einer prekären Lebenssituation befinden. Dabei legt das Werk Wert darauf, dass alle Bevölkerungsgruppen angesprochen werden.

Insgesamt 100 Kumpelkisten konnten an die Bekleidungsausgabe des Werks übergeben werden. Die Kisten waren vollgepackt mit Bekleidung, Hausrat und vielen weiteren Artikeln des täglichen Bedarfs. In die Bekleidungsausgabe kommen wöchentlich bis zu 80 Personen. Viele von ihnen sind Wohnungslos, Flüchtlinge, haben nur ein sehr geringes Einkommen, sind Bezieher von Sozialleistungen oder von Altersarmut betroffene Menschen.

Und gerade weil sich so viele Menschen auf das Diakonische Werk verlassen, sind die zusätzlichen Spenden durch Schalke hilft! und die Kumpelkiste so wichtig. Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes weiß das Engagement der Stiftung zu schätzen: „Als Fußballfan weiß ich, dass Fußball die schönste Nebensache der Welt ist. Deshalb finde ich es toll, dass sich die Kumpelkiste von Schalke 04 auch intensiv mit der Hauptsache beschäftigt: Anderen Menschen, denen es schlecht geht, zu helfen.“

 

 

 

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